Kragplatte am Kölner Rheinufer

Neue Promenade mit höchsten Ansprüchen an Belastbarkeit und Entwässerung

Die Kragplatte am Kennedy-Ufer ist ein zentraler Bestandteil der weitläufigen Rheinuferpromenade in Köln und wird täglich von tausenden Fußgängern, Radfahrern sowie dem Lieferverkehr genutzt. Um den gestiegenen Anforderungen an Sicherheit, Dauerhaftigkeit und Belastbarkeit gerecht zu werden, entschied sich die Stadt Köln im Jahr 2019 für den Rückbau des Bestandsbauwerks und einen vollständigen Neubau.

Der Zeitplan für das Projekt war ambitioniert: Die neue Kragplatte sollte rechtzeitig zur Fußball-Europameisterschaft 2024 fertiggestellt werden. Entsprechend hoch waren die Anforderungen an Planung, Materialwahl und Ausführung.

Kölner Kragplatte als Teil der weitläufigen Rheinuferpromenade, Fotos: Gutjahr

Aufgrund der Spannbetonbauweise war eine leistungsfähige und dauerhaft sichere Entwässerung der rund 2.500 m² großen Fläche zwingend erforderlich. Neben einer schnellen Wasserableitung stand insbesondere die Systemsicherheit inklusive Gewährleistung im Fokus. Zudem musste die Fläche für den Schwerlastverkehr – unter anderem für LKW-Lieferungen – uneingeschränkt befahrbar sein.

Die Lösung bot ein aufeinander abgestimmtes System aus dem tubag Straßenbau-Sortiment in Kombination mit einer hochbelastbaren Flächendrainage von Gutjahr. Das eingesetzte System ermöglicht eine Belastung gemäß Nutzungskategorie N3 nach ZTV-Wegebau sowie der Belastungsklasse BK 0,3 nach RStO 12 – und erfüllt damit alle Anforderungen an eine moderne, stark beanspruchte Verkehrsfläche.

 

Zum Einsatz kamen der Trass-Pflasterdrainagemörtel TPM‑D 4, die Trass-Natursteinhaftschlämme TNH rapid sowie der Pflasterfugenmörtel PFH. Diese Systemkombination sorgt nicht nur für eine zuverlässige Entwässerung, sondern auch für hohe Stabilität, Langlebigkeit und eine sichere Lastabtragung – selbst bei intensiver Nutzung.

Dank des optimalen Zusammenspiels aller Projektbeteiligten konnte der enge Zeitplan eingehalten werden. Bereits im Juni 2024, pünktlich zum ersten EM-Spiel in Köln, wurde die Fläche provisorisch freigegeben. Die endgültige Fertigstellung erfolgte im November 2024.

 

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