Pressemitteilung – 22. Januar 2026

Sievert SE reduziert 2025 rund 6.500 Tonnen CO₂ und spart 5.100 Tonnen Primärrohstoffe

Die Sievert SE hat im Jahr 2025 mit gezielten Maßnahmen in Produktion, Logistik und Rezepturen ihre CO₂-Emissionen im Vergleich zu 2024 um rund 6.500 Tonnen reduziert und durch den Einsatz von Sekundärrohstoffen den Bedarf an Primärrohstoffen um 5.100 Tonnen verringert. Damit setzt das Unternehmen einen wichtigen Schritt in Richtung ressourcenschonendes Bauen.

„Wir denken Nachhaltigkeit ganzheitlich über die gesamte Wertschöpfungskette. Für uns ist klar: Als Teil der Bauindustrie sind wir in der Verantwortung, Veränderungen anzustoßen und bei uns selbst umzusetzen“, ist René Grupp, Vorstandsvorsitzender der Sievert SE, überzeugt.

Produkte mit optimierter Rezeptur und Kreislauffähigkeit

In den Rezepturen konnten unter anderem durch innovative Rezepturumstellungen rund 6.200 Tonnen CO₂ im Vergleich zum Vorjahr eingespart werden. Dabei wurden die Rezepturoptimierungen streng von der Abteilung für Forschung & Entwicklung und Qualitätssicherung begleitet, die eine gleichbleibende hohe Produktqualität sicherstellen. 
„Die Anpassung unserer Rezepturen zeigt, wie wichtig Innovation für die Bauindustrie ist. Unsere Entwicklerinnen und Entwickler haben bewiesen, dass technologische Weiterentwicklung konkrete Ergebnisse bringt: weniger Emissionen, weniger Zement, gleiche Qualität“, erklärt Christoph Klüsener, Nachhaltigkeitsmanager bei der Sievert SE.

Im Jahr 2025 wurden erstmals kreislauffähige Produkte unter den Marken akurit und quick-mix eingeführt, die durch den Einsatz von Sekundärrohstoffen sowie ihre Rückführbarkeit am Ende des Produktlebenszyklus konkret dazu beitragen, Ressourcen zu schützen. Aktuell umfasst das Portfolio neun Produkte:

  • 4 Grundputze
  • 1 Klebe- & Armierungsmörtel
  • 1 Mauermörtel
  • 2 Betonestriche
  • 1 Innendämmplatte

Umrüstung in der Produktion
Um Sekundärrohstoffe verarbeiten zu können, rüstet Sievert nach und nach Werke um. An den Standorten Eigeltingen und Kaltenkirchen wurden bereits zusammen 5.100 Tonnen Primärrohstoffe eingespart. Ab 2026 kommen zwei weitere Werke in Stockstadt und Ludwigsfelde hinzu. Allein diese beiden Werke sollen jährlich circa 10.000 Tonnen Sand und Kies einsparen.

Logistik setzt auf CO₂‑reduzierende Transportlösungen

Mit EcoFlex‑Aufliegern von Schmitz Cargobull und dem Einsatz von HVO 100‑Diesel hat Sievert Logistik den CO₂‑Ausstoß im Jahr 2025 reduziert. Die EcoFlex‑Trailer verfügen über ein höhenverstellbares Heck, das den Luftwiderstand senkt und damit den Kraftstoffverbrauch je nach Einsatzprofil bis zu 10 % reduziert. Durch die Nutzung von rund 95.110 Litern HVO 100 sank der CO₂‑Ausstoß gegenüber fossilem Diesel. Die EcoFlex‑Auflieger und der HVO 100‑Diesel haben gemeinsam im Jahr 2025 insgesamt etwa 300 Tonnen CO₂ eingespart. Damit stärkt Sievert Logistik den Einsatz CO₂‑reduzierender Technologien, die ökologische Wirkung und Effizienz in der Transportlogistik verbinden.

 

„Wir investieren in Technologien, die den Ressourcenverbrauch senken und die Bauwende voranbringen; Lösungen, die heute umsetzbar sind und morgen den Standard bestimmen“, sagt René Grupp.

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